COVID 19 – viele Obdachlose akut infiziert

Situationsbericht des Tagestreff NORDBAHNHOF der SEWO e.V.

Aufgrund von Coronafällen in der Unterkunft Alter Flughafen und der Tatsache, dass am Sonntag ein Corona Positiv- Getesteter im Tagesaufenthalt Nordbahnhof war, haben wir heute entschieden, nur Getestete, Geimpfte oder Genesene in die Einrichtung zu lassen. Da viele Besucher noch nicht geimpft sind, haben wir beschlossen, Personen zum Testzentrum in die Nordstadt zu schicken. Frau X und Herr Y haben aber keine Personalpapiere, so dass sich der Arzt der Straßenambulanz bereit erklärt hat, beide zu testen.   

Kurze Zeit später kam der Arzt zu uns ins Büro und informierte uns darüber, dass bei Frau X der Schnelltest positiv ausfiel, der Test bei Herrn Y war erst unklar, der zweite negativ.  Unser Tagestreff wurde bei einem Telefonat und per E-Mail vom alten Flughafen informiert, dass es Coronafälle gäbe und dass das Quarantänehotel voll sei.Eine bei uns tätige Sozialarbeiterin  telefonierte mehrfach mit der Landeshauptstadt Hannover, die leider auch nur die Information erhielt, dass das Quarantänehotel voll sei. Die LHH hat das Gesundheitsamt informiert. Das Gesundheitsamt meldete sich und informierte uns, dass ein Rettungswagen unterwegs sei, um die beiden Personen abzuholen.

Der Rettungssanitäter wurde von uns informiert, dass Frau X heute bei unserem Arzt von der Caritas positiv auf Covid 19 getestet wurde und der Partner Herr Y negativ getestet wurde. Der Rettungssanitäter sprach dann mit den Beiden und Frau X beschrieb, dass sie seit Tagen starke Grippesymptome hätte. Sie wurde weiter gefragt, ob sie und ihr Partner lieber ins Krankenhaus oder in ein Hotel wollten. Beide äußerten den Wunsch, lieber in einem Hotel untergebracht zu werden. Der Rettungssanitäter tätigte dann ein Telefonat und sagte, dass im Hintergrund nach einer Lösung für eine Unterbringung gesucht wird im Moment aber keine Unterbringungsmöglichkeit besteht. Das Gesundheitsamt würde sich bei uns im Tagesaufenthalt melden, wann blieb unklar. Der Rettungswagen übergab uns ein Protokoll, sagten sie hätten jetzt Feierabend und fuhr dann weg. Das Pärchen saß zu diesem Zeitpunkt seit ca. 3 Stunden vor der Tür.

Unsere Sozialarbeiterin rief später die Rettungsleitstelle an und fragte, was wir denn nun tun sollen, wir könnten die beiden nicht in die in die Straßenbahn und weiter in die Stadt gehen lassen. Darüber hinaus, war die Frau in keinem guten Zustand, weinte und hatte Angst.

Der Mitarbeiter von der Rettungsleitstelle, der seinen Namen nicht nennen wollte, erklärte, dass der Rettungsdienst nicht zuständig dafür wäre, dass Personen in eine Unterkunft wie die Quarantänestation gebracht würden und legte dann auf.

Die Sozialarbeiterin rief daraufhin die Polizei an, da die Rettungsleitstelle gesagt hatte, wir sollten uns an die Polizei wenden, damit die Personen transportiert würden. Die Feuerwehr sei nicht zuständig. Die Sozialarbeiterin hat der Polizei die Situation erklärt. Die Polizei sagte uns zu, die Situation zu klären.

Dann rief die Polizei aber zurück und sprach noch einmal ausführlich über die Situation mit den Leiter der Einrichtung. Der Polizeibeamte sagte dann, dass noch einmal ein Polizeiwagen geschickt wird.

Es erfolgte später ein Rückruf der Polizei, welche erklärte mit der Rettungsleitstelle telefoniert zu haben und gab an, dass die Feuerwehr dafür zuständig ist (sobald das Gesundheitsamt geschlossen ist), Frau X zu transportieren, und zwar egal, wohin, -ins Hotel oder ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sei eindeutig für den Transport kranker Menschen zuständig. Die Rettungsleitstellen seien darüber informiert worden. Es wurde vereinbart, dass wir eine halbe Stunde warten (Zeitpunkt 17:38 Uhr) und wenn dann kein Wagen erschienen ist einen Krankenwagen über die 112 rufen.

Um 18:45 Uhr kam der Rettungswagen und hat Frau X ins Krankenhaus gebracht. Herr Y wurde nicht mitgenommen. Da er K1- Person ist, konnte er in keine Notunterkunft und musste draußen schlafen. Er wurde von uns mit Schlafsäcken und Decken ausgestattet.

Tagesaufenthalt Nordbahnhof

Aufgrund von Coronafällen in der Unterkunft Alter Flughafen und der Tatsache, dass am Sonntag ein Corona Positiv- Getesteter im Tagesaufenthalt Nordbahnhof war, haben wir heute entschieden, nur Getestete, Geimpfte oder Genesene in die Einrichtung zu lassen. Da viele Besucher noch nicht geimpft sind, haben wir beschlossen, Personen zum Testzentrum in die Nordstadt zu schicken. Frau X und Herr Y haben aber keine Personalpapiere, so dass sich der Arzt der Straßenambulanz bereit erklärt hat, beide zu testen.   

Kurze Zeit später kam der Arzt zu uns ins Büro und informierte uns darüber, dass bei Frau X der Schnelltest positiv ausfiel, der Test bei Herrn Y war erst unklar, der zweite negativ.  Unser Tagestreff wurde bei einem Telefonat und per E-Mail vom alten Flughafen informiert, dass es Coronafälle gäbe und dass das Quarantänehotel voll sei.Eine bei uns tätige Sozialarbeiterin  telefonierte mehrfach mit der Landeshauptstadt Hannover, die leider auch nur die Information erhielt, dass das Quarantänehotel voll sei. Die LHH hat das Gesundheitsamt informiert. Das Gesundheitsamt meldete sich und informierte uns, dass ein Rettungswagen unterwegs sei, um die beiden Personen abzuholen.

Der Rettungssanitäter wurde von uns informiert, dass Frau X heute bei unserem Arzt von der Caritas positiv auf Covid 19 getestet wurde und der Partner Herr Y negativ getestet wurde. Der Rettungssanitäter sprach dann mit den Beiden und Frau X beschrieb, dass sie seit Tagen starke Grippesymptome hätte. Sie wurde weiter gefragt, ob sie und ihr Partner lieber ins Krankenhaus oder in ein Hotel wollten. Beide äußerten den Wunsch, lieber in einem Hotel untergebracht zu werden. Der Rettungssanitäter tätigte dann ein Telefonat und sagte, dass im Hintergrund nach einer Lösung für eine Unterbringung gesucht wird im Moment aber keine Unterbringungsmöglichkeit besteht. Das Gesundheitsamt würde sich bei uns im Tagesaufenthalt melden, wann blieb unklar. Der Rettungswagen übergab uns ein Protokoll, sagten sie hätten jetzt Feierabend und fuhr dann weg. Das Pärchen saß zu diesem Zeitpunkt seit ca. 3 Stunden vor der Tür.

Unsere Sozialarbeiterin rief später die Rettungsleitstelle an und fragte, was wir denn nun tun sollen, wir könnten die beiden nicht in die in die Straßenbahn und weiter in die Stadt gehen lassen. Darüber hinaus, war die Frau in keinem guten Zustand, weinte und hatte Angst.

Der Mitarbeiter von der Rettungsleitstelle, der seinen Namen nicht nennen wollte, erklärte, dass der Rettungsdienst nicht zuständig dafür wäre, dass Personen in eine Unterkunft wie die Quarantänestation gebracht würden und legte dann auf.

Die Sozialarbeiterin rief daraufhin die Polizei an, da die Rettungsleitstelle gesagt hatte, wir sollten uns an die Polizei wenden, damit die Personen transportiert würden. Die Feuerwehr sei nicht zuständig. Die Sozialarbeiterin hat der Polizei die Situation erklärt. Die Polizei sagte uns zu, die Situation zu klären.

Dann rief die Polizei aber zurück und sprach noch einmal ausführlich über die Situation mit den Leiter der Einrichtung. Der Polizeibeamte sagte dann, dass noch einmal ein Polizeiwagen geschickt wird.

Es erfolgte später ein Rückruf der Polizei, welche erklärte mit der Rettungsleitstelle telefoniert zu haben und gab an, dass die Feuerwehr dafür zuständig ist (sobald das Gesundheitsamt geschlossen ist), Frau X zu transportieren, und zwar egal, wohin, -ins Hotel oder ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sei eindeutig für den Transport kranker Menschen zuständig. Die Rettungsleitstellen seien darüber informiert worden. Es wurde vereinbart, dass wir eine halbe Stunde warten (Zeitpunkt 17:38 Uhr) und wenn dann kein Wagen erschienen ist einen Krankenwagen über die 112 rufen.

Um 18:45 Uhr kam der Rettungswagen und hat Frau X ins Krankenhaus gebracht. Herr Y wurde nicht mitgenommen. Da er K1- Person ist, konnte er in keine Notunterkunft und musste draußen schlafen. Er wurde von uns mit Schlafsäcken und Decken ausgestattet.

Tagesaufenthalt Nordbahnhof

Schulenburger Landstraße 34

30165 Hannover