Hintergrund

Wohnungs- und Obdachlosigkeit verbreiten sich immer stärker als eine gesellschaftliche Krankheit. Neben der Verschlechterung der Wohnungs- und Lebenssituation wirkt der damit in vielen Fällen einhergehende steigende Konsum von Suchtmitteln problemvergrößernd.

Die stark wachsende Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen in Hannover ist von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Anders als alle sonstigen Bevölkerungsgruppen haben die Wohnungs- und Obdachlosen keine Interessenvertretung. StidU wird Ohr und Stimme der Ungehörten.

Gleichwohl wird es Konfliktpotential im Verhältnis zur Verwaltung und anderen Ursachen für Beschwerden geben. Als Beispiele sind die vielfältigen Beschwerden über die unzumutbaren Zustände in den Notunterkünften und die Ingangsetzung und Prüfung von Verwaltungshandeln für gesetzliche Ansprüche zu nennen. StidU – Stimme der Ungehörten soll für Politik und Verwaltung zum kritischen und konstruktiven Gegenüber werden