Die medizinische Versorgung Obdachloser ist unzureichend!

Überregionale Kooperation eingeleitet – schon im vergangenen Jahr haben die Regionsabgeordnete Jutta Barth und Fahlbusch von StiDU e.V. ein Konzept für ein Medizinisches Versorgungszentrum für Obdachlose vorgelegt und mit Politik, Verwaltung, Ärzteschaft und Wohlfahrtsverbänden diskutiert.Damit soll nicht nur das Recht auf medizinische Versorgung verwirklicht werden. Das tradierte System der ambulanten und stationären Versorgung passt nicht zur Lebenswirklichkeit Obdachloser. Das „MVZ+S“ (Medizinisches VersorgungsZentrum & Sozialarbeit) soll eine Brücke dazu werden.Bisherige Ansätze (z.B. Straßenambulanz, Meckliaden) decken den Bedarf nicht.Das vorgelegte Konzept zeichnet sich auch durch eine enge Verbindung zur sozialen Arbeit aus. Sie soll die Menschen nach und nach zum Regelsystem bringen, während und nach der Therapie die Compliance sicherstellen. Nur ein derartiges integratives Konzept ist erfolgreich.Angestrebt wird eine Lösung, die von den Krankenkassen finanziert wird und nicht mehr von Spenden abhängig ist. Ausreichende Gesundheitsversorgung ist ein Recht und keine Frage von Almosen.Wegweisend auf diesem Gebiet ist die Ärztin Jenny de la Torre in Berlin. Zusammen mit Stefan Schneider von der www.wohnungslosentreffen.de waren wir bei der „De la Torre Stiftung“ https://www.delatorre-stiftung.de. Wir denken in die gleiche Richtung. Es wurden ein periodischer Austausch und gemeinsame Weiterentwicklung vereinbart. Wir werden es schaffen!